Regeln in narzisstischen Familiensystemen

Toxische & narzisstische Gruppendynamiken | Sündenbock | psychischer Missbrauch

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Regeln in narzisstischen Familiensystemen

In diesem Beitrag geht es um die Regeln in narzisstischen Familiensystemen. Dazu werde ich allgemein ein paar grundlegende Infos mit dir teilen und in Shorts auf Youtube findest du einzelne Regeln (s. Playlist – LINK), um diesen Beitrag nicht zu lang werden zu lassen. Ich denke, das ist dann etwas übersichtlicher und du kannst dir im Laufe der Zeit, wenn dich das Thema Regeln in narzisstischen Familiensystemen interessiert, noch einmal einzelne Regeln etwas einfacher nachschauen, wenn sie als Shorts zur Verfügung stehen.

Einleitung

In gesunden Familiensystemen existieren ganz grob gesagt Werte und eine Grundatmosphäre, die das seelische Wachstum, die emotionale Sicherheit und die gesunde individuelle Entwicklung aller Familienmitglieder unterstützen. In dysfunktionalen Systemen hingegen liegen häufig größere Probleme mit Rollen, mit Regeln, mit Grenzen und mit der grundsätzlichen Kommunikation vor.

In diesem Beitrag kümmern wir uns jetzt konkret um die Regeln in dysfunktionalen und somit auch in narzisstischen Familien. Oft herrschen hier nämlich entsprechend unausgesprochene Regeln, die von außen häufig unsichtbar bleiben und dennoch das gesamte System bestimmen. Diese Regeln sind oftmals nicht offen formuliert, sondern diese werden häufig durch Mimik, Gestik, durch Schweigen oder auch durch Abwertung in bestimmten Situationen und ähnlichen ausweichenden Kommunikationsformen vermittelt und zwar dadurch, ein schlechtes Gefühl hervorzurufen, wenn sich nicht an diese Regeln gehalten wird. Alleine daran sieht man schon, in dysfunktionalen Familien steht nicht eine Lösung oder eine Klärung, z.B. durch Gespräche auf Augenhöhe im Fokus, sondern das Hervorrufen von schlechten Emotionen ist hier quasi das Arbeitsmittel.

Über diese kommunikative Manipulation werden diese Regeln also auch grundsätzlich vermittelt, ohne dass etwas erklärt oder ausgesprochen wird, sondern Kinder lernen diese Regeln und dass sie sich daran zu halten haben, indem sie ein schlechtes Gefühl vermittelt bekommen. Und besonders in dysfunktionalen, sehr stark narzisstischen Familien nehmen diese stummen Gesetze eine noch tiefere, noch manipulativere und noch zerstörerische Qualität an. Und das vor allem dem einen Sündenbock gegenüber, der nicht nur allgemeine Regeln so lernt wie alle in diesem System auch, sondern er ist ja die Projektionsfläche für den Selbsthass des Narzissten oder der Narzisstin und ihm gegenüber schwingt in diesen Regeln sehr häufig auch ein starker Vernichtungswille mit, durch den der Narzisst oder die Narzisstin den Selbsthass praktisch auf diesem Sündenburg zerstören möchte.

Und in narzisstischen Familien, so ist meine Ansicht, entgegen dem, was andere Aufklärer häufig sagen, ist der Sündenbock eher immer eine Person, also beispielsweise eines der Kinder. Und diese Rollen, vor allen Dingen die des Sündenbockes, wechseln in narzisstischen Familiensystem aus meiner Sicht eher selten bis gar nicht, wenn nicht irgendetwas Größeres passiert, wie z.B. ein plötzliches und unerwartetes Ansehen durch irgendeinen Glücksfall oder irgendeine Leistung des Sündenbockes, während Sündenböcke in rein dysfunktionalen Familien, die also nicht narzisstisch geführt sind, aus meiner Sicht eher mal wechseln können, weil es dort eher um die grundsätzlichen Regulationsschwierigkeiten des gesamten Systems geht.

Und in narzisstisch strukturierten Familiensystemen gelten nicht nur dysfunktionale Regeln, sie gelten auch noch asymmetrisch. Das bedeutet, für den Sündenbock gelten ganz andere, viel strengere und willkürlichere Regeln als für alle anderen Mitglieder, insbesondere als für den narzisstischen Elternteil. Während der Narzisst sich selbst als Ausnahme von jeder Regel betrachtet und das Goldkind mit Sonderstatus behandelt.

Unterscheidung Goldkind & Sündenbockkind

Das Goldkind können wir uns häufig so ein bisschen vorstellen wie den Berater des narzisstischen Elternteiles, der z.B. das Sündenbockkind ausspioniert und die Informationen an den Narzissten oder die Narzisstin weiterträgt und was sozusagen ja Anerkennung reinbringt alleine durch sein Narrativ nach außen, also dass man jedem erzählt, wie stolz man auf das Goldkind ist und was das für ein tolles Kind ist und so weiter. Darüber holt man sich ja Anerkennung als Narzisst oder Narzisstin und deswegen hat das Goldkind auch immer Sonderstatus.

Und während das Goldkind diesen Sonderstatus genießen darf, wird der Sündenbock systematisch an Maßstäben gemessen, die kein Mensch jemals erfüllen könnte. Er darf keine Fehler machen, aber er muss für die Fehler der anderen die Verantwortung tragen. Er muss generell respektvoll sein, erhält aber selbst keinen Respekt zurück. Er soll die Familie „zusammenhalten“, aber er wird gleichzeitig für ihr Scheitern verantwortlich gemacht und eben sehr häufig selbst isoliert, z.B. aufs Zimmer geschickt oder rausgeworfen oder was auch immer. Und diese doppelte Realität ist in sich bereits ein Double Bind, also ein Doppelbindungsmuster, eine Doppelbotschaft, welche tiefen psychischen Stress erzeugt, weil das Kind lernt, dass Gerechtigkeit nicht existiert und dass die Wahrheit keine Bedeutung hat. Zugleich lernt es, dass eigene Bedürfnisse nicht zählen und zugleich gefährlich sind. Die langfristigen Auswirkungen sind sehr häufig ein sehr instabiles Selbstbild, chronische Selbstzweifel, Schwierigkeiten mit Grenzen und auch oft das Gefühl von Natur aus falsch zu sein – ein inneres Narrativ, das häufig erst in der späteren Aufarbeitung als das erkannt wird, was es ist, nämlich ein innerfamiliäres Machtinstrument und nicht die Realität über die eigene Person.

Kennzeichen bzw. Grundregeln beider Systeme

Ein zentrales Kennzeichen beider Systeme, des allgemeinen Dysfunktionalen wie auch des narzisstisch geprägten, ist also das Vorherrschen impliziter Normen, die das emotionale Erleben, das Verhalten und das Selbstverständnis der Mitglieder nachhaltig beeinflussen.

Diese Regeln dienen nicht wie in gesunden bzw. funktionalen Familien dem Schutz und der Orientierung, sondern sie dienen der Kontrolle. Sie entstehen nicht aus echtem Miteinander, sondern aus dem Versuch, unangenehmes und Schambesetztes zu unterdrücken.

In klassischen dysfunktionalen Familiensystemen entstehen solche Regeln oft aus kollektiver Überforderung, aus ungelöster Traumatisierung über Generationen hinweg oder auch aus familiären Tabus, wie beispielsweise Sucht, Gewalt, Suizide oder psychische Erkrankungen.

Die bekanntesten Grundregeln lauten: Nicht reden, nicht fühlen, nicht vertrauen.

Wer gegen diese unausgesprochenen Gesetze verstößt, wird häufig mehr oder weniger subtil bestraft – eben durch z.B. Schweigen, emotionale Kälte, Beschämung, ja, häufig auch den temporären Ausschluss, dadurch, dass man rausgeschmissen oder aufs Zimmer geschickt wird oder sonst was.

Diese Reaktionen sind nicht immer dramatisch, aber auch in reinen dysfunktionalen Familien ohne narzisstische Führung kann es zu schwerer Gewalt kommen. Deswegen ein kleiner Hinweis jetzt an dieser Stelle: Ich rede hier von Reinformen in der Regel von der rein dysfunktionalen Familie, die z.B. transgenerationale Traumata trägt und im Gegensatz dazu von der narzisstischen dysfunktionalen Familie, weil das einfach mein Schwerpunktthema ist. In der Realität haben wir es häufig mit Mischformen zu tun. Das heißt, z.B. transgenerational traumatisierte Familien tragen häufig ganz viele Formen von Traumata und auch andere Formen von eben einer schweren Dysfunktionalität gleichzeitig.

Kinder, die in solchen Familien aufwachsen, lernen früh, dass Gefühle stören oder viel mehr dass die eigenen Gefühle stören, denn für die Gefühle des Narzissten muss immer ein offenes Ohr da sein. Narzissten wollen ja supportet werden und vor allem die verdeckten Narzissten wollen immer supported werden. Und Sündenböcke lernen früh, Ehrlichkeit gefährdet uns alle, vor allem aber den Sündenbock. Auch Nähe kann gefährlich sein und ist es in dem Fall auch, weil man muss sich das auch da so vorstellen wie in narzisstischen Partnerschaften, wo gelovebombt wird oder zurückgehoovert und dafür wird dann dem Partner oder der Partnerin sehr stark geschmeichelt oder sie bekommen irgendwie kurzfristig eine Form von Anerkennung oder sie bekommen ganz viel Liebe vorgegaukelt.

Nähe ist hier gefährlich in einem System, was eigentlich jeden schützen sollte und alle Informationen werden stets gegen den Sündenbock verwendet.

Im dysfunktional narzisstischen Familiensystem verschärfen sich diese Regeln in ihrer Funktionalität sehr häufig sehr, sehr stark. Sie dienen nicht mehr „nur“ der Aufrechterhaltung eines inneren Gleichgewichts, sondern in erster Linie dem Schutz eines oder mehrerer narzisstisch geprägter Familienmitglieder. Häufig ist es ein Elternteil oder auch beide, die offen oder verdeckt das gesamte emotionale Gefüge der Familie nach ihren Bedürfnissen formen.

In einem solchen Klima entwickeln sich Regeln wie: „Die Eltern haben immer recht, Kritik ist illoyal, Gefühle müssen gerechtfertigt werden“, also DEINE als Sündenbock. Der Narzisst muss seine Gefühle natürlich nicht rechtfertigen.

„Dein Wert bemisst sich zudem an deiner Funktion und die Wahrheit ist das, was wir sagen, dass sie ist.“

Hier geht’s niemals um die tatsächliche Wahrheit, sondern hier geht es um das, was der Narzisst vorgibt, die Wahrheit zu sein. Das ist eine aktive Methode, jemanden zu blenden, jemanden zu verwirren und ihm seine Wahrnehmung komplett zu dekonstruieren.

Und wie ich schon sagte, diese Botschaften werden selten direkt ausgesprochen, sondern sie entstehen in dem Raum zwischen den Worten, also durch Mimik, durch Gestik, durch die Art und Weise, wie auf bestimmte Themen reagiert wird oder eben nicht reagiert wird. Sie wirken auch durch inkonsequente Reaktionen, durch Doppelmoral, durch Gaslighting und durch gezielte Umdeutung von Gefühlen und Wahrnehmung.

Kinder spüren in diesen Familien schnell intuitiv, was ja sagbar ist, was man sagen darf und was sie lieber für sich behalten, um nicht zu stören oder um nicht abgewertet zu werden. Und dabei geht’s nicht nur um einzelne Regeln, sondern um ein komplettes emotionales Klima, das auf Kontrolle, Schuld, Angst und auch Loyalität zum Narzissten und seinen Bedürfnissen basiert. Während im allgemein dysfunktionalen System häufig die gesamte Familie in einer kollektiven Verträngung lebt – da wird quasi kollektiv projiziert und verleugnet – geht das dysfunktional narzisstische System einen ganz großen Schritt weiter. Hier wird das Kind zum Spiegel, zum Projektionsraum und zur Funktionsträgerin – nicht zur unbewussten Regulation der Familie, sondern häufig zur durchaus sehr bewussten Abwertung des Sündenbockes, was der Narzisst oder die Narzisstin zur eigenen Regulation und zur Aufwertung seines bzw. ihren eigenen Selbstwertes braucht.

In solchen Systemen sind die Regeln nicht nur auf der Ebene des Vermeidens oder des Verleugnens aktiv, sondern auf der Ebene der häufig sogar sehr bewussten Manipulation. Nicht nur: „Du darfst nicht fühlen, sondern auch dein Gefühl ist falsch.“ Nicht nur: „Rede nicht darüber, sondern auch wenn du darüber redest, wirst du verantwortlich dafür gemacht.“ Und nicht nur: „Vertraue niemandem, sondern vertraue UNS entgegen deiner eigentlichen Wahrnehmung.“

Diese Regeln erzeugen nicht nur eine innere Form der Verwirrung, sondern sie graben sich auch häufig sehr tief in die psychische Struktur ein. Die betroffenen Kinder entwickeln häufig ein sehr instabiles Selbstbild, da sie nie lernen durften, auf ihre innere Wahrheit zu vertrauen. Und das ist schweres Gaslighting an dem Betroffenen. Und wenn sie erwachsen sind, dann haben sie häufig sehr, sehr große Probleme, diese Strukturen nicht mit Liebe zu verwechseln.

Und vor allen Dingen fällt es diesen Menschen häufig sehr sehr schwer später auf ihre Bedürfnisse zu achten, weil sie gar nicht wissen, was denn überhaupt ihre eigenen Bedürfnisse sind, denn sie waren ja ständig für den Support des erwachsenen Narzissten oder der erwachsenen Narzisstin zuständig.

Zudem erleben sie häufig starke toxische Schuld und Schamgefühle, wenn sie für sich selbst einstehen. Sie empfinden häufig emotionale Bedürfnisse auch als Schwäche oder auch als Belastung, was dazu führen kann, dass sie als Erwachsene nie wirklich wissen, was sie eigentlich gerade brauchen oder welches Bedürfnis gerade bei ihnen selbst vorliegt, weil sie mit ihrem Fokus immer auf den Bedürfnissen des Narzissten ausgerichtet waren.

Und deshalb ist übrigens die Ressourcenarbeit hier auch ganz ganz wichtig. Wenn dich das interessiert, dann melde dich sehr gerne bei mir. Ich begleite dich da gerne ein Stück weit, weil das häufig einfach sehr, sehr schwierig ist, das alleine zu starten oder auch durchzuhalten.

Selbst in Ihrer späteren Entwicklung als Erwachsene tragen Betroffene diese inneren Regeln oft unbewusst weiter. Sie sagen nichts, wenn sie verletzt wurden, sie minimieren ihre Gefühle, sie misstrauen Menschen, die ihnen tatsächlich wohlwollend begegnen und sie vertrauen häufig Menschen, die es eben nicht gut mit ihnen meinen, weil sie einfach diese Struktur auch aus ihrer Kindheit oder aus ihrer generellen Vergangenheit sehr stark kennen und sich das eben sehr sehr stark als Prägung bei ihnen eingraviert hat.

Also alles, was grundmenschlich ist, wurde komplett verdreht und ist deshalb aus meiner Sicht verkoppelt mit Unmenschlichkeit. Besonders schwer wiegt die Tatsache, dass in dysfunktional sehr stark narzisstischen Systemen der Bruch mit diesen Regeln nicht zur Befreiung, sondern zur kompletten Isolation führen kann. Wer sich entscheidet, ehrlich über das Familiensystem zu sprechen, wird oft zum Außenseiter erklärt und fliegt raus. Oder wenn derjenige schon genug verstanden hat über diese Systeme und sich innerlich nicht mehr in einer zu großen toxischen Abhängigkeit befindet, der geht häufig selbst.

Vielleicht kennst auch du das, dass du ein Leben lang versucht hast, Lösungen zu finden, damit es allen in der Familie irgendwann besser gehen kann. Und irgendwann wird dir klar, dass genau das in einer narzisstischen Familie niemals gewollt war und dass es aber gewollt war, dass du leidest und der Verrat sehr bewusst von manchen Seiten erfolgt ist.

Und deshalb kann ich auch jedem immer wieder nur davon abraten, offenkund zu tun, dass du weißt, was passiert ist. Es gibt Konstellationen, wo du dich danach in tatsächlicher Gefahr befinden könntest. Das hat nichts mit Paranoia zu tun, sondern mit klarem Menschenverstand. Narzissten haben häufig einen sehr großen Vernichtungswillen und den auch noch gepaart mit Empathiemangel, mit Anspruchsdenken und mit diesem Grandiositätsgebaren und dem Machtstreben, kann das sehr nach hinten losgehen. Und mindestens kann das mal zu Schmierkampagnen führen.

Deswegen halt dich lieber zurück mit deinem Wissen, denn diese Menschen haben nie dein Wohl im Sinn gehabt. Ja, du solltest dekonstruiert und destabilisiert werden, um genau das nämlich zu tragen, was sie ja nicht anschauen möchten. Und wenn du ihnen sagst, was sie nicht anschauen möchten, dann kannst du davon ausgehen, dass sie es jetzt nicht auch deswegen tun, weil du es ihnen sagst, sondern dass sie gleich doppelt so krass gegen dich gehen werden, so gut sie das können.

Deswegen geh lieber raus aus diesen Kontakten, wenn es irgendwie geht. Loyalität wird in diesen Familien oft verwechselt mit Unterwerfung. Nähe wird an Bedingungen geknüpft. Von Liebe will ich erst gar nicht sprechen. Und das Aufdecken der Wahrheit wird nicht als mutiger Schritt gesehen, sondern verdreht als Verrat, den ja nicht du begehst, sondern diejenigen, die dich dein Leben lang als Sündenbock missbraucht und verraten haben, anstatt sich einer anständigen Psychotherapie zu unterziehen, um keinen Schaden bei anderen, z.B. an dir hervorzurufen.

Erwachsene Sündenböcke, die sich aus diesen Regeln befreien wollen, müssen oft einen sehr hohen emotionalen Preis zahlen. Sie verlieren die Zugehörigkeit, sie verlieren ihre Sicherheit, manchmal sogar jeglichen Kontakt auch zu weiteren Familienmitgliedern, den sie aber häufig auch vorher ja bereits nie in liebevollem Maße hatten. Dennoch ist es mit das Schweste, sich von solchen Familien zu lösen, da diese Trennung mit alter Todesangst verkoppelt sein kann.

Und dennoch ist die Befreiung möglich. Sie beginnt mit dem Erkennen, dass diese Regeln keine Wahrheiten waren, sondern Schutzmechanismen, Machtinstrumente und psychische Überlebensstrategien eines Systems, das sich selbst nicht regulieren konnte. Wer heute beginnt, diese impliziten Regeln zu hinterfragen, durchbricht nicht nur den äußeren Kontakt zur familiären Matrix, sondern öffnet den Raum für eine neue Form von innerer Autorität. Eine Autorität, die sagt: „Ich darf fühlen, ich darf reden (natürlich, solange keine Persönlichkeitsrechte verletzt werden), und ich darf vertrauen und zwar mir selbst zuallererst.


Solltest du selbst betroffen sein von psychischem Missbrauch / Mobbing, dann hole dir bitte unbedingt wohlwollende Unterstützung an die Seite von jmd., der sich mit der Thematik auskennt und dir auch das Gefühl geben kann, dass du bei demjenigen gut aufgehoben bist. Du solltest eine gute Psychoedukation – auch bzgl. möglicher Vorgehensweisen mit solchen Menschen, die das tun und Regulationstechniken – erhalten können, um aus einer solchen Situation so schnell wie möglich heraus zu kommen. Denn auch starke Menschen mit einem gefestigten Umfeld können unter Mobbing sehr leiden und psychische oder körperliche Schwierigkeiten bekommen. Du bist nicht alleine!



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Literaturquellen

Bildquelle

Strict Bossy Man in Official Style Suit and Golden Crown, Being on Position of Top Manager or Boss, Looking with Arrogance and Anger, Privileged Status. | Khosro | canva Pro


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